1. So hat alles angefangen... Operationen 1 bis 8 Knie rechts
- schrittabschnitt
- 5. Feb. 2023
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Dieser Abschnitt beginnt im Jahr 1983, in dem ich mit dem Rollsport angefangen habe, den ersten Operationen und endet 2013 mit der 11. Knie-OP an beiden Knien

Mit 4 Jahren wollte ich unbedingt ebenso gut und elegant Rollschuh laufen wie die Mädels, die ich in ihren engen Trainingskleidchen auf der Rollschuhbahn, nur einige hundert Meter von meinem Elternhaus entfernt, bewunderte. Also wurde ich von meinen Eltern dort angemeldet und durchlief einige Jahre eine recht erfolgreiche Rollsportkarriere mit vielen Medaillen bei nationalen Wettbewerben. Vor meinem größten Wettbewerb mit 14 Jahren wurden meine andauernden Knieschmerzen zu sehr zur Belastung, sodass ich nicht mehr leistungsfähig war und mehrere Arztgespräche und Röntgenuntersuchungen zur Folge hatte. Ein Arzt in der BGU in Frankfurt erklärte mir, ich dürfe keinen Leistungssport mehr ausüben, da mir ansonsten eine Reihe von OPs drohen würde, da meine Struktur in den Knien bereits mit Abnutzung und leichten Knorpelschäden gezeichnet waren.
Erkläre das mal einem pubertierenden Teenager...

Meinen 17. Geburtstag „feierte“ ich schließlich in der BGU Frankfurt nach der ersten Arthroskopie, einer kleinen Operation am rechten Knie. Diagnose: Meniskusschaden, Bänderschäden, Knorpelschäden. Bis zum Gespräch mit dem Chefarzt klang das für mich erstmal nicht wirklich dramatisch und auch nicht, weil ich ja auf Drängen mehrerer Menschen, die es gut mit mir meinten, den Sport an den Nagel gehängt hatte. Zumindest den Rollsport. Anschließend wurde ich aktiv beim DLRG und nahm an Schwimmwettkämpfen teil. Und auch meine Liebe zum Boxen habe ich irgendwann entdeckt und damit ein Ventil zum völligen Auspowern gefunden.
Kein Jahr später Schmerzen in beiden Knien und eine Arthroskopie am linken Knie, einem weiteren Gespräch mit einem Arzt wieder in der BGU, der versuchte, mir noch etwas deutlicher zu verstehen zu geben, dass ich doch möglichst überhaupt keinen Sport mehr machen sollte, der meine Knie zu sehr beanspruchte.
Die folgenden Jahre brachten mich immer wieder zu Ärzten, in Röntgen und MRT Geräte, in verschiedene Kliniken weil man ja immer mal was Neues versuchen und eine andere Meinung hören muss, weitere Arthroskopien und Physiopraxen, wobei Letzteres sehr ungern und auch nur sehr begrenzt verordnet wurde.
An die nächsten 3-11 Operationen, mittlerweile links 3 und rechts 8 erinnere ich mich nur noch sehr verschwommen. Einige davon wurden ambulant und manche stationär durchgeführt. In Bad Homburg, Frankfurt, Bad Nauheim mit Physiotherapie oder ohne. Nur Eines hatten alle Eingriffe gemeinsam: Leider ohne lang anhaltenden Erfolg.
Dann gab es einige Jahre, in denen es recht ruhig um meine Knie war und ich die Schmerzen - von denen ich bis dato dachte sie wären welche und an manchen Tagen kaum auszuhalten - mehr oder weniger ignoriert habe. Gab ja schließlich Ibuprofen, Novalgin & Co.
Bis zum Jahr 2014. In diesem Jahr begann für mich eine unschöne und sehr schmerzbehaftete Odyssee, die bis zum heutigen Tage andauert.
"Das Leben ist keine Herausforderung, wenn du weißt wie du es spielst.!"



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